Why Most Meditators Never Reach Deep States And How To Fix It

Deine Meditationshaltung ist insofern wichtig, als deine Wahrnehmung des Körpers verschwinden sollte. Alles, was den Körper irgendwie zusammenzieht, ist dabei hinderlich. Wenn ich mich zum Beispiel so hinsetze, fühlt sich das zunächst bequem an, aber nach einer Weile beginnt die Schwerkraft, meinen Körper nach unten zu ziehen, und alles kehrt wieder zurück.

Wenn ich im Körper zu entspannt und schlaff bin, wird die Energie nicht effizient durch den Körper geleitet, und irgendwann zieht sich der Geist wieder in die körperliche Spannung zurück.

Was ich also tun möchte, ist, diese Dehnung, die ich in meiner Hand habe, auf meinen gesamten Körper zu übertragen. Ich erzeuge das Gefühl, vom Stuhl aufzustehen. Wenn ich dieses Gefühl habe, vom Stuhl aufzustehen, werden all die Muskeln aktiviert, die ich zum Aufstehen benötige.

Aber es ist auch ein mentaler Vorgang. Wenn ich aufstehen möchte, muss ich den Raum über mir wahrnehmen und einschätzen, wohin ich mich beim Aufstehen bewege, damit ich mir nicht den Kopf stoße, falls etwas niedrig hängt. Deine Aufmerksamkeit bewegt sich also nach oben: „Ah, dorthin bewege ich mich.“

Dieses Gefühl erzeuge ich und halte meinen Geist dort.

Gleichzeitig muss ich auch den Raum wahrnehmen, von dem aus ich mich abdrücke. Also halte ich meinen Geist gleichzeitig dort unten und dort oben. Dann lasse ich meinen Körper in das hinein entspannen, was ich gerade wahrnehme.

Und ich mache das über die Frequenz der Energie, mit der ich arbeite – in diesem Zusammenhang also über die Lebenskraft.

Wenn ich dieses Gefühl habe, entspanne ich alle Muskeln, behalte aber gleichzeitig diese Aktivierung des Aufstehens bei.

Was dann geschieht, ist, dass die Energie durch mein Fasziennetz in die Biotensegrität des Körpers fließt. Deine Wahrnehmung des Körpers beginnt zu verschwinden und sich mit der Lebenskraft zu vereinen.

Wenn mein Körper dagegen schlaff ist, besteht eine Trennung zwischen mir und der Energie, weil die Energie nicht durch einen schlaffen Körper geleitet wird. Sie wird durch einen aktiven, lebendigen, strahlenden Körper geleitet.

Ergibt das Sinn?

Es geht also nicht um Muskelanspannung, aber ebenso wenig um vollständige Schlaffheit. Dazwischen gibt es einen sehr feinen Punkt, den man finden muss.

Wenn ich mich zum Aufstehen aktiviere, entsteht dieses Gefühl von Ausdehnung oder Aufrichtung. Diese Qualität behalte ich bei und entspanne gleichzeitig meine Muskeln. Nun kann die Energie hindurchfließen und diese Struktur aufrechterhalten.

Wenn ich das tue, löst sich mein Bewusstsein in die Frequenz der Lebenskraft hinein auf. Meine Wahrnehmung des Körpers verschwindet.

Damit kommen wir dazu, die körperlichen Mechanismen so anzupassen, dass unsere Wahrnehmung von Energie zunimmt.

Der Grund, weshalb wir zuerst mit dem Bewusstsein gearbeitet haben, ist folgender: Wenn ich zuerst über die körperlichen Mechanismen spreche, zieht sich der Geist der Menschen zu stark auf diese Mechanismen zusammen.

Der Geist muss zunächst nach außen gerichtet sein und Energie wahrnehmen. Erst mit dieser Wahrnehmung verfeinert man anschließend die körperlichen Mechanismen.

Wenn man von Anfang an versucht, die Körpermechanik zu perfektionieren, zieht man sich zu stark in Gedanken hinein wie: „Ich muss meine Hüften öffnen, ich muss meine Schultern öffnen.“

Dann sucht man ständig hier im Inneren weiter, anstatt einfach auf das grundlegende ursächliche Prinzip zu achten – nämlich die Energie selbst.

Ich reguliere meinen Körper also von oben nach unten.

Ergibt das Sinn?

Der Grund, weshalb meine Fersen nicht auf dem Boden stehen, ist folgender: Das hier ist zwar nicht der beste Stuhl dafür, aber so kann ich sehr schnell vom Stuhl aufstehen und dieses Gefühl erzeugen.

Wenn ich dagegen so sitze, sind meine Beine gewissermaßen tot. Um vom Stuhl aufzustehen, muss ich meinen Körper zunächst nach vorne lehnen, das Gewicht verlagern und mich dann aufrichten.

Wenn ich dagegen so sitze, kann ich sofort aufstehen.

Beim Finden deiner Meditationshaltung ist die Körperposition also nur deshalb wichtig, damit du den Körper loslassen kannst.

Es geht nicht darum, die perfekte Position zu finden, beispielsweise einen Lotussitz oder etwas Ähnliches. Das ist nicht notwendig.

Es geht einfach darum, eine Haltung zu finden, die für dich am angenehmsten ist und in der du den Körper loslassen kannst.

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